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Simulator für Anspielhand
Yu-Gi-Oh!
Ziehe zufällig 5 Karten (1st) oder 6 Karten (2nd) aus deinem Deck. Prüfe, ob deine Starter vorhanden sind, identifiziere deine Bricks und miss die Konsistenz deiner Starthand.
Geschrieben vom YGO-Decklab-Team, kompetitive Yu-Gi-Oh! TCG-Spieler.
Mein Deck testen →Wie funktioniert der Simulator?
01
Bau dein Deck
Füge deine Karten im Deckbuilder hinzu. Der Simulator nutzt dein Main Deck in Echtzeit.
02
Ziehung starten
Klick auf "Tirer une main", um zufällig 5 Karten (1st) oder 6 Karten (2nd) zu ziehen.
03
Analysiere und passe an
Erkenne schwache Hände, spüre Bricks auf und passe deine Liste an, um die Konsistenz zu verbessern.
Warum sollte man seine Starthände in Yu-Gi-Oh! testen?
Die Anfangshand ist der wichtigste Faktor im kompetitiven Yu-Gi-Oh!. Ein konsistentes Deck muss in der großen Mehrheit der Partien eine spielbare Hand liefern können.
Indem du Hunderte von Händen simulierst, kannst du objektiv messen, wie oft du mit mindestens einem Starter eröffnest, wie oft du „gebrickt“ bist oder wie oft deine Hand zu viele Hand Traps enthält.
Der Simulator von YGO-Decklab zeigt die Kartenbilder an, lässt dich mit dem Button "1 ziehen" Karte für Karte ziehen und beliebig oft neu starten, um dein Deck zu kalibrieren.
Anfangshand: 1. oder 2. Zug?
Going 1st (5 Karten)
Du spielst als Erster, ohne zu ziehen. Das Ziel ist es, so viele Negations wie möglich zu setzen. 1 Starter zu ziehen reicht oft aus.
Going 2nd (6 Karten)
Du spielst als Zweiter mit einer Karte mehr. Du brauchst „going second cards“ (Kaijus, Evenly Matched…), um das gegnerische Board zu brechen.
Häufig gestellte Fragen zum Simulator
Wie viele Starter braucht man in einem Yu-Gi-Oh!-Deck?
Die kompetitive Regel empfiehlt zwischen 9 und 12 erreichbaren Kopien deines Öffnungscombos, Garnets (von einem Starter gesuchte Karten) mitgezählt. Die hypergeometrische Verteilung zeigt, dass du mit 9 Kopien in einem 40-Karten-Deck etwa 85% Chance hast, mindestens eine dieser Karten in 5 Ziehungen zu bekommen. Unter 9 Kopien sinkt die Konsistenz deutlich und du riskierst, zu oft ohne Starter zu öffnen.
Was ist der Unterschied zwischen Going 1st und Going 2nd bei der Konsistenz?
Going 1st spielst du mit 5 Karten und das Ziel ist es, so früh wie möglich ein Board aus Negationen aufzubauen. Eine einzige Hand mit einem Starter kann reichen, um deinen Combo zu starten. Going 2nd erhältst du 6 Karten, musst aber das gegnerische Board brechen: Du brauchst Board-Breaker wie Kaijus, Evenly Matched oder Lightning Storm. Die optimale Deckzusammensetzung unterscheidet sich je danach, ob du auf den ersten oder zweiten Zug setzt.
Was ist ein Brick in einem Deck?
Ein Brick ist eine Karte, die deine Anspielhand blockiert: Du kannst sie in der ersten Runde nicht normal spielen und sie nimmt wertvollen Platz weg. Verwechsle einen Brick nicht mit einem Garnet. Ein Garnet ist eine Karte, die absichtlich auf 1 Exemplar limitiert ist und von einem Starter gesucht wird (zum Beispiel ein Monster mit niedrigem Level, das für eine Spezialbeschwörung benötigt wird). Ein reiner Brick ist eine Karte ohne unmittelbare Synergien, die deiner Hand systematisch schadet.
Wie oft muss man simulieren, um ein zuverlässiges Ergebnis zu erhalten?
Das Gesetz der großen Zahlen besagt, dass die Ergebnisse mit steigender Anzahl der Versuche immer näher an die tatsächlichen Wahrscheinlichkeiten heranrücken. In der Praxis liefert die Simulation von mindestens 100 Händen bereits einen guten Trend. Für statistisch solide Ergebnisse peile 200 bis 500 Simulationen an. Unter 50 Händen sind die Zufallsschwankungen zu groß, um Schlüsse zu ziehen. Unser Simulator erlaubt dir, so oft wie nötig neu zu ziehen, um eine aussagekräftige Stichprobe zu erreichen.
Berücksichtigt der Simulator die Karteneffekte?
Nein, der Simulator führt nur ein reines Zufallsziehen aus deinem Main Deck durch, ohne Karteneffekte zu interpretieren. Er simuliert keine Effektketten, Suchen oder Spezialbeschwörungen. Seine Aufgabe ist es, die statistische Verteilung deines Decks zu testen: wie viele Hände enthalten einen Starter, einen Hand Trap oder einen Brick. Für eine vollständige Wahrscheinlichkeitsanalyse mit hypergeometrischen Berechnungen nutze das ergänzende Wahrscheinlichkeits-Tool.
Lexikon: Starter, Bricks, Hand Traps
STARTER
Starter
Karte, die den Haupt-Combo bereits im ersten Zug startet. Ein gutes kompetitives Deck strebt 9 bis 12 zugängliche Kopien seines Starters an (inklusive Garnets), um die Chancen auf eine spielbare Starthand zu maximieren.
BRICK / GARNET
Brick / Garnet
Ein Brick ist eine Karte, die in der Anspielhand unbrauchbar ist und die Konsistenz beeinträchtigt. Ein Garnet ist ein Sonderfall: eine Karte, die absichtlich auf 1 Exemplar limitiert ist, von einem Starter gesucht wird, aber nie direkt gezogen werden soll.
HAND TRAP
Hand Trap
Ein Monster, das aus der Hand des Gegners gespielt werden kann, um dessen Combo zu unterbrechen. Beispiele: Ash Blossom, Effect Veiler, Nibiru. Hand Traps sind essenziell, aber zu viele davon in der Startpiek können deine eigene Board-Entwicklung ausbremsen.
Weitere verfügbare Tools
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